3. Sie stellen fest, daß die Musik, die in einem Lokal gespielt wird, nicht Ihrem Geschmack entspricht. Wie verhalten Sie sich?
a) Ich verlasse das Lokal oder betrete es erst gar nicht.
b) Ich arrangiere mich mit dem Musikprogramm, da ich weiß, daß nun mal nicht immer alles nach meiner Nase gehen kann.
c) Ich spreche den Wirt darauf an, ob er sein Musikprogramm meinem Geschmack entsprechend verändern könnte.
d) Ich stelle lautstark fest, daß das Musikprogramm dieses Lokals und vieler anderer gemeingefährlich ist und eine akute Bedrohung für den Fortbestand der Menschheit darstellt. Ich starte eine jahrelange Propagandakampagne, durch die ich die Öffentlichkeit und insbesondere die veröffentlichte Meinung in meinem Sinne umzuerziehen versuche, bis kaum mehr jemand wagt, mir zu widersprechen oder die Notwendigkeit meiner Mission auch nur anzuzweifeln. Auch wenn längst alle nach meiner Pfeife tanzen, erzähle ich immer noch überall, ich würde einen einsamen, verwegenen, mutigen Kampf gegen eine gewaltige Übermacht der Musikindustrie führen. Ich scheue mich nicht, meinen Kreuzzug auch noch mit den abstrusesten Argumenten, fadenscheinigsten Vorwänden und fragwürdigsten Studien voranzutreiben. Schließlich sorge ich dafür, daß der Staat eingreift und umfangreiche Vorschriften erläßt, die sicherstellen, daß das Musikprogramm eines jeden Lokals im Lande meinen Vorstellungen entspricht.