Ein schockierendes Bild und ein ebenso das gesunde Empfinden verletzender Text, welche Mitte Februar auf diese unsere blitzsaubere Website geschmuggelt worden sind – jeder gerade denkende Mensch wird erahnen, im Auftrag welch finsterer Mächte dies geschehen ist. Nein: geschehen sein muß!
Zum 14. Februar
Internationaler Floristenfeiertag
(sowie der Grußkartenproduzenten und Süßwarenhändler)

Zum Tag der Liebe und des Glück
Schreckt auch die Sonn vor nichts zurück
Sie scheint sehr zufrieden und gelassen
Auf Blumen, die können es kaum fassen
Kein Wunder, gönnt sich die gute, nette
Doch mal wieder ’ne leck’re Zigarette.
Gedicht und noch kunstvolleres Gemälde: J. Gympel
Durch diese schockierende Darstellung könnte der Eindruck erweckt werden, die liebe Sonne würde dem Teufel Tabak frönen. Und es sogar genießen. Am Ende allen Ernstes dazu auffordern, es ihr gleich zu tun. Und damit Hunderte von Milliarden Menschen ins sichere Verderben reißen: ein langes Leiden bei gleichzeitig sehr frühem Tod.
Die Sonne ist darüber aufgebracht, aufgewühlt, verstört und traumatisiert. Sie wird sich demnächst in eine mehrjährige Therapie begeben, direkt dorthin gehen und mindestens viertausend Euro einziehen. Monatlich. Vorher jedoch möchte sie sich von dieser Darstellung distanzieren. Und sich entschuldigen. Aufrichtig. Gott schütze Amerika!