Vorspiel
Startseite
!!! Warnhinweise !!!
Nannydiktatur?
Nanny des Monats
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
Im Paralleluniversum
Rätsel
Rauchen erlaubt!
Unsere Drogenbea.
Unser großer T E S T
Für Nannyfreunde
Kostbare Kommentare
Wertvolle Winke
Rauchpatrouille
EXTRA: 61 Jahre BRD
Impressum / Haftung
Sie liebt Euch doch alle!

 
Nanny des Monats Februar 2007:
Die derzeitige Darstellerin einer Berliner Gesundheitssenatorin
 
Frau... ach, man ist schon so damit beschäftigt, was jetzt wieder alles verboten worden ist und welche immensen Gesundheitsgefahren er-, pardon: herausgefunden wurden (vornehmlich von amerikanischen Wissenschaftlern) – da kann man sich nicht auch noch merken, wie das stets sehr bemühte Personal heißt, welches dieses Jahr Politiker imitiert.

Und Sie haben ja aus Ihrer mißlichen Lage auch das Beste gemacht: Nachdem Ihre Partei (die, die immer recht hatte) bei den letzten Abgeordnetenhauswahlen von 22,6 auf 13,4 Prozent angewachsen ist, hätte sie eigentlich einen Senatsposten abgeben müssen. Aber wer sich fünf Jahre lang als so pflegeleicht erwiesen hat, auf den wollte die SPD natürlich nicht verzichten. Also zauberte man aus zwei Ressorts der PDS (oder wie Ihre Partei diesen Monat gerade heißt) mal eben drei. Und eines davon bekamen Sie.

Mit Gesundheit, Umweltschutz und dem ganzen Gedöns hatten Sie zwar bis dahin nicht allzu viel zu tun gehabt. Aber erstens weiß man ja, daß Ihre Alte-Genossen-Partei nicht nur an akutem Mitgliederschwund leidet (Daß sich Freund Hein aber auch nicht an Parteibeschlüsse hält!), sondern auch an einem fast noch eklatanteren Mangel an präsentablem Personal. Und zweitens wollte man im Senat auch in den kommenden fünf Jahren wenigstens einen einzigen Ossi haben.

So umfassend qualifiziert, sollten Sie sich dann gleich mal mit dem leidigen Gammelfleisch herumschlagen. Da waren doch die Kontrollen etwas lax gewesen in Berlin und manches war in den Handel gekommen... Glücklicherweise konnten Sie sofort feststellen, daß Sie dafür nicht zuständig sind! Nicht nur Sie persönlich, der ganze Senat nicht! Alles Sache der Bezirke, basta!

Mustergültig war es, wie Sie dann den Anti-Raucher-Kampf als Politikersatz entdeckten: „Klar ist jedenfalls, daß nirgendwo mehr geraucht werden darf“, verkündeten Sie etwa, sinngemäß, als Sie nach Ihren Vorhaben für das neue Jahr befragt wurden. Was ist schon ein wenig Gammelfleisch, hier zu diesem verarbeitet, dort zu jenem, aber stets für den Verbraucher klar zu erkennen, gegen die immensen, zudem vollkommen unsichtbaren Gefahren des Rauchens? Erst recht des Passivrauchens? Bestimmt sind die noch schlimmer als Radioaktivität. Ja, die Zigaretten strahlen! Und jede Kneipe ist eine Atombombe!

Es ist immer schön zu erleben, wie jemand ganz in seinem Element ist und tut, was er am besten kann. Und womit würde sich Ihre Partei besser auskennen als mit Verboten? Höchstens damit, wie man die Bevormundung durchsetzt. Gewaltsam. – Freuen Sie sich darauf, werter Bürger, wenn Ihre Wohnungstür aufgebrochen wird durch Organe des Ministeriums für Lungensicherheit.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Und: Die Nannydiktatur wird auch noch in fünfzig und in hundert Jahren bestehen! Den Sozialismus in seinem Lauf... – Zumal der Plan an den in diesem Zusammenhang erwähnten Mitgeschöpfen (und Mitgeschöpfinnen) übererfüllt scheint.

 

 

Diese Website kann Satire enthalten! - Beachten Sie auch die weiteren WARNHINWEISE (siehe Navigationsleiste links)!