Einmütiges Bekenntnis (und eindrucksvoll!)
(5.8.07) Wie es heißt, sollen Wirte überlegen, sich gegen die staatliche Bevormundung, welche da einzugreifen versucht in ihr Hausrecht, ihre Berufsfreiheit und was es sonst noch so gab in einem freien Land, mit juristischen Schritten zur Wehr zu setzen. Könnte es sein, daß es ihnen nicht nur ums Prinzip geht, sondern auch um die nackte Existenz? Warnt doch gleichzeitig der Hotel- und Gaststättenverband vor einem Kneipensterben.
Aber nein, das kann nicht sein. Denn täglich, stündlich, minütlich erfahren wir aus den Medien (den freien, unabhängigen, objektiven), wie es wirklich zugeht: Die überwältigende Mehrheit unserer Menschen begrüßt ein möglichst umfassendes Verbot des Tabakgenusses! Die dankbaren Massen werden die Gaststätten stürmen, sobald die eklen Tabakterroristen aus diesen verbannt sein werden!
Täglich warte ich darauf, daß in den Zeitungen die ersten Dankschreiben und – selbstverständlich beeindruckenden – Meinungsbekundungen abgedruckt werden, welche völlig spontan an die Redaktionen gesandt wurden: „Wir, das Kollektiv des glücklicherweise nicht mehr volkseigenen, sondern fröhlich verscherbelten Betriebs … begrüßen die Maßnahme unserer Regierung, mit der wir uns vollauf einverstanden erklären, der wir danken und vertrauen, im unverbrüchlichen Bündnis voran gemäß den Beschlüssen –“ usw. usf.
Angela Merkel wird das noch kennen. Es war ja nicht alles schlecht.