Ein schlimmes Vorbild (Man muß doch mal an die Kinder denken, oh mein Gott!)
(5.6.07) Arnold Schwarzenegger droht angeblich Ärger mit der US-Justiz (sozusagen das schwärzeste Loch im intellektuellen Zentrum der Finsternis), weil er eine kubanische Zigarre geraucht hat. Was, weil die Amis immer noch nicht gemerkt haben, daß man kommunistische Diktaturen nicht mit Aggression, sondern mit Kuscheln wegbekommt, jedem Bürger des freiesten aller Länder strikt verboten ist, wo auch immer er sich aufhalten mag.
Man könnte sagen: Tja, so ergeht es einem eben, wenn man leichtfertig irgendeine Staatsbürgerschaft annimmt. Wirklich bemerkenswert an dieser Meldung, die offenkundig um die ganze Welt schwirrte, ist jedoch, daß sie für bemerkenswert gehalten wird.
Denn dank der Tatsache, daß wir mittlerweile umfassend aufgeklärt und sensibilisiert sind, und zwar von Staats wegen, sollten wir es doch nur noch als eine Frage der Zeit erachten, bis es heißt: Arnold Schwarzenegger droht Ärger mit der US-Justiz, weil er geraucht hat. Ganz egal was. Wobei strafverschärfend wirken wird, daß ein Mann, der sich gern als Fitnessapostel geriert(e), zeigt, welch Genuß zumindest gelegentlicher Tabakkonsum sein kann.
(Wann kommt die – natürlich wissenschaftliche – Studie darüber, wieviele tausend Tote Herr Schwarzenegger zu verantworten hat? Und zwar nicht durch seine Darbietung als Gouverneur, sondern durch sein schlechtes Vorbild. Nächste Woche? Nächstes Jahr? So spät? Oh mein Gott, jede Sekunde zählt! Rettet die Lungen! Rettet sie!)