Euch werden wir helfen!
(28.5.07) Am Wochenende oder an Feiertagen, wenn es sonst kaum etwas zu berichten gibt, kommt jeder Hinterbänkler, minderbedeutender Minister und wer es sonst nötig hat, leicht in die Medien.
Jetzt will der thüringische Gesundheitsminister festgestellt haben, wie dringend notwendig es ist, daß die Besucher von Discotheken und Rockkonzerten darüber informiert werden, welchem Lärmpegel sie sich aussetzen. Sichtbar müßten Hinweise auf die Gesundheitsgefahren angebracht werden.
Ah, hier dräut der nächste Funf-Punkte-Plan:
1. Informieren.
2. Aufklären.
3. Warnhinweise aufzwingen.
4. Freiwillige Regelungen erpressen.
5. „FREIWILLIGE REGELUNGEN HABEN NICHTS GEBRACHT“ kreischen und Verbote verhängen.
Freuen Sie sich folglich auf gedämpfte Musik in ihrer rauch-, alkohol-, fett- und zuckerfreien Disco des Jahres 2015. Die natürlich um 22 Uhr schließt. Spätestens. Aber Achtung: Sollte man Sie dort mit einer Kaffeebohne erwischen, müssen Sie hundertmal schreiben: „Wenn ich mich ungesund verhalte, schädige ich die Volkswirtschaft und den Volkskörper! Und wer Kaffee trinkt, der frißt auch kleine Kinder.“