Wütend und traurig
(27.5.07) Die Deutsche Krebshilfe zeigt sich schwer enttäuscht. Vermutlich ist sie sogar wütend und traurig. Zumindest ihre Chefin Dagmar Schipanski (ja, die gibt’s noch). Die neuen Nannygesetze gehen ihr bei weitem nicht weit genug.
Das ist verständlich: Noch immer wird das Rauchen nicht vollständig verboten, überall und zu jeder Zeit. Noch immer wird der Besitz von Tabakwaren nicht mit zehn Jahren Haft geahndet. Mindestens.
Aber, liebe Frau Schipanski, denken Sie daran, wieviel Tröstliches diese Situation für Sie doch besitzt: Was sollten Sie und Ihr Verein tun, wenn wirklich alles Ungesunde* strengstens verboten wäre?
* Abgesehen natürlich von jenen krebserregenden Substanzen, welche die EU für nicht so schlimm erachtet hat – nach ausgiebigem Druck gewisser Kreise und Regierungen.